PGH-Ingenieure https://pgh-ingenieure.de Tue, 11 Mar 2025 08:23:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 https://pgh-ingenieure.de/wp-content/uploads/2024/11/android-chrome-512x512-1-150x150.png PGH-Ingenieure https://pgh-ingenieure.de 32 32 VAREAL, Mannheim https://pgh-ingenieure.de/vareal-mannheim/ Tue, 11 Mar 2025 08:19:20 +0000 https://pgh-ingenieure.de/?p=2272 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:ca. 38.683 m²
Lage:Mannheim
Baubeginn:2024
Fertigstellung:2026
Architekten:Bestand: Raumkontext, Darmstadt
Neubau: Phase 5, Düsseldorf
Bauherr:AVENTOS Tau Objektgesellschaft mbH

Das VAREAL Mannheim vereint historische Industriearchitektur mit zukunftsweisender Technologie. Die ab 1899 erbauten, ehemaligen Verwaltungsgebäude der einstigen Steinzeugfabrik werden in einem etablierten Gewerbegebiet in Mannheim-Friedrichsfeld revitalisiert und durch moderne Neubauten ergänzt. Der Standort überzeugt mit einer hervorragenden Infrastruktur und nachhaltiger Planungsziele durch den Bauherrn AVENTOS Tau Objektgesellschaft mbH.

Die Bestandsgebäude bieten künftig flexible Lager- und Produktionsflächen im Erdgeschoss sowie moderne Büro- und Besprechungsräume, ergänzt durch Teeküchen, Kopierräume und WC-Anlagen. Die Neubauten erweitern das Areal um zusätzliche Technikflächen, Produktionsbereiche, Lagerbereiche, Büroeinheiten sowie Umkleiden und Sanitäranlagen.

Für die Planung der Wärme- und optionale Kälteversorgung zeichnet sich das Ingenieurbüro PGH verantwortlich. Das Konzept setzt auf eine effiziente Vorkonditionierung durch kaskadierte Luft-Wasser-Wärmepumpen und eine Nachkonditionierung über Wasser-Wasser-Wärmepumpen je Gebäude. Die Sekundärwärmepumpen können hierbei zusätzlich, auf Mieterwunsch, zur Kühlung herangezogen werden. Diese Wärme- und optionale Kälteversorgung wird durch ein Contracting-Modell erstellt und laufend energetisch optimiert betrieben.

Zudem wird die Eigenstromversorgung durch großflächige Photovoltaikanlagen sichergestellt – ein entscheidender Beitrag zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit.

VAREAL Mannheim – ein Standort mit Geschichte, der die Zukunft nachhaltig gestaltet.

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B&B Hotel, Solingen https://pgh-ingenieure.de/bb-hotel-solingen/ Thu, 06 Feb 2025 16:27:21 +0000 https://pgh-ingenieure.de/?p=2256 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:2.550 m³
Lage:Solingen
Baubeginn:01. Quartal 2025
Fertigstellung:
Architekten:RKW Architektur+, Düsseldorf
Bauherr:Peker Gyo Global GmbH

Im Herzen Solingens, an der Kamper Straße/ Ecke Steinstraße, wird das Gebäude des ehemaligen Finanzamts in ein modernes B&B Hotel umgewandelt. Mit 75 Gästezimmern bietet die barrierefreie Beherbergungsstätte höchsten Komfort für Reisende und setzt gleichzeitig auf eine energieeffiziente und nachhaltige Haustechnik

Die technische Planung des Projekts wurde durch die PGH Ingenieure GmbH übernommen. Im Fokus stand dabei die Verbindung von modernem Komfort und Energieeffizienz.

Das Hotel setzt auf ein fortschrittliches Energiesystem, das eine effiziente Beheizung, Kühlung und Lüftung gewährleistet. Bivalente Wärmepumpen auf dem Dach sorgen unabhängig von der Jahreszeit für flexible Temperaturregulierung in den Gästezimmern. Die Warmwasserversorgung erfolgt durch einen Gaskessel in Kombination mit einem Speicherladesystem.

Zur energieeffizienten Frischluftversorgung wird ein zentrales Luftaufbereitungsgerät mit Wärmerückgewinnung installiert, das mithilfe einer bivalent arbeitenden Wärmepumpe die Zuluft temperiert. Insgesamt reduzieren modernste Wärmerückgewinnungsanlagen den Energieverbrauch deutlich, indem sie vorhandene Energie optimal nutzen.

Das B&B Hotel Solingen ist ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung innovativer Gebäudetechnik in einem anspruchsvollen Hotelprojekt. Dank der Planung der PGH Ingenieure GmbH konnte ein umweltfreundliches und komfortables Beherbergungskonzept realisiert werden, das sowohl den Gästen als auch den Betreiberansprüchen gerecht wird.

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Vaillant, Remscheid https://pgh-ingenieure.de/vaillant-remscheid/ Wed, 05 Feb 2025 15:19:03 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1589 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:ca. 23000 m³
Lage:Remscheid
Baubeginn:15.03.2023
Fertigstellung:01.05.2024
Architekten:Nattler Architekten, Essen
Bauherr:Vaillant GmbH Remscheid

Seit nun schon über 145 Jahren steht Vaillant für Innovationen. Das Unternehmen ging aus Remscheid um die Welt und ist mittlerweile in über 60 Ländern präsent. Seinen Wurzeln ist das Familienunternehmen bis heute treu. So investierte es in den Bau eines hochmodernen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Remscheid – das Johann Vaillant Technology Center.

Die PGH Ingenieure arbeiteten mit an der technischen Ausstattung eines Gebäudes, das aus einer Produktionshalle mit zwei Ebenen auf einer Grundfläche von etwa 100 x 50 Metern besteht. Die jeweilige lichte Höhe der Halle ist auf beiden Ebenen circa 6,50 Meter. Angrenzend sind die Bürobereiche, diese besitzen drei Ebenen mit einer Grundfläche von jeweils etwa 400 m² und einer jeweiligen lichten Höhe von 3,50 Metern.

Das Gebäude wird zukünftig über zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt und gekühlt. Die Wärme und Kälte wird über Deckenstrahlplatten in die Flächen eingetragen. Produktion und Bürobereiche werden jeweils komplett mechanisch be- und entlüftet. In der Halle sind dafür motorisch verstellbare Luftauslässe vorgesehen.

Die Halle erhielt zudem eine flächendeckende Sprinkleranlage und eine BMA. Die Sprinkleranlage wird den Objektschutz des Paternosters ebenso gewährleisten wie den Schutz der flächigen Regalierung in den Lagerflächen der Halle. Außerdem wurden für die Produktionstechnik Sonderabluftanlagen in die Gebäude TGA integriert.

Ebenfalls für die Produktion wurde eine Druckluftanlage mit circa 300 Entnahmestellen, ein Vakuumnetz, eine Stickstoffanlage einschließlich der zugehörigen Gaswarnanlage und eine Kühlung für Maschinen in die Gebäude TGA integriert. Auf der Hallenfläche sind um die 350 Datenanschlüsse und etwa 450 Meter Stromschiene mit der TGA koordiniert.
 
Besonders herausfordernd war die Koordination der Befestigungen der Technikeinbauten aufgrund des statischen Konzeptes. Die Decke über dem Erdgeschoss ist als Stegplattendecke ausgebildet, das Dach als Trapezblech. Es wurden in alle Binder der jeweiligen Decke auf der gesamten Länge Halfenschienen miteinbetoniert, um hieran die TGA befestigen zu können. Ebenso wurde unter dem Trapezblechdach ein zusätzliches Tragwerk aus Stahlträgern vorgehalten, um die Befestigung der Installationen zu gewährleisten.

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Sport- und Leistungszentrum Fortuna Düsseldorf https://pgh-ingenieure.de/1692-2/ Tue, 31 Dec 2024 19:57:22 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1692 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:ca. 4.500 m³
Lage:Düsseldorf
Baubeginn:
Fertigstellung:
Architekten:RKW Architektur+, Düsseldorf
Bauherr:Peker Holding

Für einen ambitionierten Profi-Fußballverein wie Fortuna Düsseldorf ist es natürlich von großer Bedeutung, auch in Sachen Infrastruktur ganz vorne mitzuspielen. Dazu gehört auch die Konzentration aller Vereins-Bestandteile unter einem Dach. Außerdem sind mittlerweile die am Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga teilnehmenden Clubs dazu verpflichtet, als Fördereinrichtung ein Leistungszentrum zu führen. Die Leistungszentren sollen eine qualitativ hohe Ausbildung talentierter Nachwuchsspieler in den verschiedenen Altersklassen gewährleisten. 

Auf dem Grundstück im Arena Sportpark an der Straße Stockumer Höfe wurde darum von Vereinsseite der Neubau eines Sportleistungszentrums mit Verwaltungsbereichen für den Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e. V. angestoßen. Dieser Neubau soll neben einem Trainingszentrum auch die Arbeitsplätze der Geschäftsstelle der Fortuna Düsseldorf, die noch in der Merkur Spiel-Arena untergebracht sind, zusammenführen.

Bei so einem Projekt sind natürlich auch Profis auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung gefragt. Also kamen die PGH Ingenieure ins Spiel. Federführend sind wir verantwortlich für die Be- und Entlüftung der Sport- und Bürobereiche einschließlich des Poolbereichs sowie der Umkleiden. Wir planen die Beheizung und Kühlung über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mittels Heiz- und Kühldeckensegel. Außerdem kümmern wir uns um
 die Trinkwasserversorgung der Duschbereiche mit Frischwasserstation, um die Beleuchtung der Bürobereiche über tageslichtabhängig gesteuerte Stehleuchten, die Photovoltaikanlage sowie die Ladeinfrastruktur.

So tragen wir unseren Teil dazu bei, die Fortuna aus Düsseldorf auf Ihrem Weg in die Bundesliga zu unterstützen.

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Duisburg Central Office, Duisburg https://pgh-ingenieure.de/1722-2/ Mon, 30 Dec 2024 20:27:08 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1722 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:12.000 m³
Lage:Wuhanstr. 1, Duisburg
Baubeginn:2021
Fertigstellung:Ende 2022
Architekten:Kohl:Fromme Architekten
Bauherr:Aurelis Asset GmbH

Direkt am Duisburger Hauptbahnhof entwickelt die Immobilientochter der deutschen Bahn, Aurelis, ein neues Büroquartier unter dem Namen Quartier 1. Vis-a-vis des neuen Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz entsteht nun mit dem Duisburg Central Office ein zweites, ebenso markantes wie zukunftsträchtiges Gebäude.

In prominenter Lage im neuen Quartier 1 hat das Duisburger Architekturbüro Kohl:Fromme ein markantes Gebäude mit zwei Flügeln in einer V-Form entworfen. Mittig durch einen gläsernen Eingangsbereich verbunden, öffnet es sich zur Straße und bildet einen attraktiven Vorplatz. Im Inneren warten rund 12.000 m² Fläche auf Büronutzer, während im Erdgeschoss auch Dienstleistungen oder Gastronomie möglich sind. Für möglichst angenehme Arbeits- und Lebensbedingungen sorgt die haustechnische Planung von PGH.

Aufgrund der vor Ort vorhandenen Fernwärmeanbindung sind die zentralen Technikeinheiten für Heizen und Kühlen räumlich getrennt: im 1. UG und auf der Dachfläche oberhalb des 4. OG, wo sich Kaltwassererzeuger für die Kühlung befinden. Mittels Heiz- und Kühlsegel wird die Kühlung und die Beheizung realisiert. Für die Lüftung werden zentrale Luftaufbereitungsgeräte installiert, die je nach Jahreszeit die Außenluft nachheizen oder kühlen. Dazu sind sie mit integrierten, bivalent arbeitenden Wärmepumpensystemen ausgestattet. So erzeugt das Gebäude mit großer Effizienz gute Bedingungen für die tägliche Arbeit – in einem neuen Quartier im Herzen von Duisburg.

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ENTER, Berlin https://pgh-ingenieure.de/enter-berlin/ Mon, 30 Dec 2024 20:19:55 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1714 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:12.000 m³
Lage:Berlin Gesundbrunnen
Baubeginn:Januar 2019
Fertigstellung:Dezember 2020
Architekten:RKW Architektur+, Düsseldorf
Bauherr:Townscape One Development, Berlin

Im Ortsteil Gesundbrunnen in Berlin Mitte hat der Investor Townscape One ein wegweisendes neues Gewerbe- und Bürogebäude auf den Weg gebracht. Unter dem vielsagenden Namen ENTER lädt es ein, hier Neues zu probieren – als Kunde wie als Unternehmer, als Start-up wie als Gastronom, oder, oder, oder…  Natürlich ist auch die Haustechnik dafür perfekt gerüstet.

Berlin Gesundbrunnen, das ist ein Stück hauptstädtische Industrietradition. Bis in die 1980er-Jahre fertigten hier AEG und Telefunken ihre Geräte und Maschinen. Noch heute zeugen historische Backsteingebäude von dieser Vergangenheit. Doch daneben wächst das Neue rasant. Wie das ENTER, geplant von RKW Architektur+ aus Düsseldorf und beauftragt vom Berliner Investor Townscape One Development. Das Büro- und Geschäftshaus hat fünf Obergeschosse mit jeweils mehr als 2.000 m² und verfügt über drei große, gläserne Atrien mit Bäumen unter freiem Himmel.

Um die Flächen adäquat und energiesparend zu heizen und zu kühlen, ist das Gebäude ans Fernwärmenetz angebunden und verfügt über luftgekühlte Kompaktkältemaschinen. In die Innenräume werden Wärme und Kälte dann mit akustisch wirksamen Heiz- und Kühlsegeln gebracht. Lediglich die für eine Gewerbenutzung vorbereiteten Flächen im EG und 1. OG werden über Umluftheiz- und Kühlgeräte versorgt. Für die Lüftung gibt es Quellluftauslässe oberhalb der Deckensegel, die geräuschlos und ohne Zug vorkonditionierte Außenluft in die Raume einströmen lassen. Zu den weiteren Standards gehören Bodentanks mit vorinstallierten Steckdosen und EDV-Ports sowie ein Lichtkonzept für die Arbeitsplätze über Pendelleuchten mit direkter und indirekter Zonenausleuchtung. Die gesamte Gebäudetechnik lasst sich digital pro Raum oder Zone via DDC steuern. So ist das Gebäude bereit für neue Nutzer – also: Ready to ENTER.

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Scale, Berlin https://pgh-ingenieure.de/scale-berlin/ Mon, 30 Dec 2024 15:29:31 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1593 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:23.000 m³
Lage:Storkower Str. 142-146, Berlin
Baubeginn:Januar 2020
Fertigstellung:Januar 2022
Architekten:K6 Architekten Düsseldorf
Bauherr:TOWNSCAPE Berlin

Wer in Berlin ein neues Bürogebäude plant und damit auf Start-ups abzielt, muss darauf achten, dass die Mischung stimmt: Ein prägnanter Stil und modernste Technik sind gefragt. Für Townscape hat PGH am Prenzlauer Berg das SCALE technisch ausgestattet.

Zwischen Volkspark Prenzlauer Berg und Velodrom gelegen, ist der Standort für das Bürogebäude SCALE im Herzen der Hauptstadt durchaus prominent. An der Storkower Straße soll es auf acht Stockwerken jungen und aufstrebenden Unternehmen Platz bieten, dazu werden zwei kubische Baukörper mit einem transparenten Eingangs- und Verbindungsgebäude kombiniert. Die Düsseldorfer Architekten K6 haben ihm einen distinguierten Look verpasst, mit Fassadenelementen, die in ihrer Form an Polaroids erinnern. PGH bringt den Neubau auf einen zeitgemäßen technischen Stand.

So erhält es etwa zum Heizen und Kühlen der Bürozonen in die Betondecken eingelassene Rohrmäander, die als oberflächennahes Hochleistungs-Heiz- und Kühlsystem dienen. In den Besprechungsräumen werden dazu akustisch hochwirksame Deckensegel vorgesehen. Die Lüftung der Büros erfolgt über kombinierte Zu- und Abluftauslässe, die in den Flanken der flurseitigen Deckenkoffer angeordnet sind. Im Bereich der Deckensegel wird die Zuluft oberhalb der Segel über Quellluftauslässe eingebracht. Um Investitionskosten zu minimieren, wurde ein Konzept für natürliche Lüftung entwickelt. Ein Sicherheitskonzept mit vollflächiger Brandmeldeanlage sowie Sprinkleranlage im kompletten Gebäude gehört ebenso selbstverständlich mit zum Projekt, wie drei Aufzugsgruppen mit insgesamt acht Aufzügen, die bedarfsgerecht über eine Zielruf-Gruppen-Sammelsteuerung gesteuert werden. Abgeschlossen wird das SCALE von Gründächern mit Retentionsflächen und Speichervolumen zur Aufnahme von Niederschlagswasser. Von Keller bis Dach auf aktuellem Stand – so wird das SCALE ab 2022 zum attraktiven Start-up-Standort.

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Premier Inn, Mannheim https://pgh-ingenieure.de/premier-inn-mannheim/ Mon, 30 Dec 2024 15:22:45 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1591 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:9800 m³
Lage:Kurpfalzstr./Bahnhofstr., Mannheim
Baubeginn:Februar 2020
Fertigstellung:Mitte 2021
Architekten:Architekten Reichel + Stauth, Braunschweig
Bauherr:Premier Inn Investments GmbH

Ein moderner Hotelbetrieb stellt auch die technische Gebäudeausstattung vor viele Herausforderungen. Nicht nur Energie, sondern auch Platz muss gespart werden, besonders leise muss sie sein und besonderen Komfort bieten. Beim Neubau des Premier Inn im Mannheimer Zentrum zeigt PGH wie so etwas geht.

Der Standort einer alten Woolworth-Filiale im Herzen von Mannheim ist markant und darum ideal für ein Hotel. Hier, an der Kreuzung Kurpfalz- und Bahnhofsstraße, schließt der Neubau des Premier Inn eines der für die Stadt typischen Stadtquadrate ab. Nach einem Entwurf des Architekturbüros Reichel & Stauth umfasst der repräsentative Bau mit den abgerundeten Kanten sechs Stockwerke und bietet Platz für 195 Zimmer und im Erdgeschoss ein öffentliches Café mit rund 100 m². Die Planungsaufgabe für PGH beinhaltete eine Reihe von technischen Anforderungen, die besonders für einen modernen Hotelbetrieb – auch aus wirtschaftlichen Gründen – wichtig sind.

So wird etwa eine Frischluftversorgung für die Zimmer mit der Maßgabe geplant, Schächte zu reduzieren und somit Material einzusparen, gleichzeitig aber den dadurch erhöhten Brandschutz zu beachten. Für die Temperierung der Zimmer wird Hybridtechnologie eingesetzt, die jedem Nutzer ein individuelles Heizen oder Kühlen ermöglicht. Für die Warmwasserversorgung wird ein Blockheizkraftwerk (BHKW) geplant, dessen gewonnener Strom durchgehend im Hotel verbraucht werden kann. All diese Maßnahmen werden durch eine ausgeklügelte Gebäudeleittechnik koordiniert und gesteuert, die dabei hilft, für jeden Gast den optimalen Komfort herzustellen und gleichzeitig in ungenutzten Bereichen Kosten zu sparen. Und nicht zuletzt gewinnt PGH zusätzliche Flächen durch die Optimierung von normgerechten technischen Anlagen, so dass dank geringstem Platzaufwand weitere Flächen für den Hotelbetrieb zur Verfügung stehen. Herausforderung gelöst.

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Kaispeicher, Medienhafen Düsseldorf https://pgh-ingenieure.de/kaispeicher-medienhafen-duesseldorf/ Wed, 30 Dec 2020 20:34:40 +0000 https://pgh-duesseldorf.de/?p=1727 Weiterlesen ...

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Nutzfläche:5.700 m³
Lage:Düsseldorf
Baubeginn:November 2017
Fertigstellung:März 2019
Architekten:SOP Slapa, Oberholz, Pszczulny Architekten
Bauherr:Projektentwicklungsgesellschaft Kaispeicher Düsseldorf

Aufwändige Sanierung einer der letzten denkmalgeschützten Gründerzeit-Immobilien des Düsseldorfer Medienhafens: der „Kaispeicher“ bietet auf drei Obergeschossen hochwertige Bürolandschaften an einer der besten Adressen des Hafens.

Das herausragende Solitärgebäude wurde in den Jahren 1898/1899 vom Architekten Wilhelm Kordt für die Kaufmannsfamilie de Haen-Carstanjen & Söhne als Unternehmenssitz errichtet. Heute steht seine Gründerzeit-Architektur zu Recht unter Denkmalschutz. Nachdem es in den 1990er-Jahren als Studio- und Mediengebäude genutzt wurde, soll es nun aufwändig saniert und sensibel als hochwertiger Bürostandort umgenutzt werden. Nach den Entwürfen des Büros SOP Slapa, Oberholz, Pszczulny Architekten bieten drei Obergeschosse auf etwa 3.000 Quadratmetern repräsentative Bürolandschaften.

Behutsame Eingriffe in die Gebäudestruktur ermöglichen aufteilbare Büroflächen und barrierefreie Zugänge. Für die optimale Belichtung sorgt ein neues, rund 100 m² großes Atrium, das über drei Geschosse ins Innere des Gebäudes geschnitten wird. PGH plante die komplette Haustechnik, etwa eine Kühlung mittels Deckeninduktionsgeräten oder vor der Fassade installierten autarken Heizflachen. Die zeitgemäße Strom- und Datenversorgung orientiert sich an den Wünschen nach einer möglichst großen Modularität und Flexibilität – eben für das Arbeiten im 21. Jahrhundert in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.

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